20112 ist das „Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“. Ziel dieser EU-Initiative: „Die Schaffung einer Kultur des aktiven Alterns in Europa zu erleichtern, deren Grundlage eine Gesellschaft für alle Altersgruppen bildet, um das Potenzial der rasch wachsenden Bevölkerungsgruppe der Menschen im Alter von Ende 50 und älter zu mobilisieren.“ Übersetzt von EU-Deutsch auf Deutsch bedeutet das: Wir können es uns als Gesellschaft nicht mehr leisten, die Kompetenzen, Energien und Leistungsfähigkeit der Generation 50plus auf der sprichwörtlichen Breit-Cord-Couch sitzen zu lassen, so Doris Lulay, Veranstalterin der Messe „Die 66“ in München. Damit dies nicht (mehr) passiert soll also eine „Gesellschaft für alle Altersgruppen“ entstehen in der eine „Kultur des aktiven Alterns“ herrscht.

Eine Kultur des aktiven Alterns gibt es aber schon. Eines äußerst aktiven Alterns sogar. Nämlich in der Zielgruppe selbst. „Wir“, so Doris Lulay weiter, „als größter Messeveranstalter für die Zielgruppe 50plus haben diesen Eindruck angesichts salsa-tanzender, internetsurfender, abenteuerreisen-buchender und chinesisch lernender BestAger, die sich auf unseren Messen einfinden und eine Stimmung verbreiten, bei der so manche Teenie-Pop-Band vor Neid erblassen würde, schon lange. Eine aktuelle Studie des „Instituts für neue soziale Antworten“, kurz INSA, untermauert diesen zugegebenermaßen sehr  subjektiven Eindruck nun wissenschaftlich.

Reisen 50plus Senioren Best Ager Urlaub Hotels

Die Generation 50plus ist reisefreudiger und zahlungskräftiger bei wachsendem Marktanteil!

Der demografische Wandel verändert unser Leben. Er ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Im Jahr 2011 gibt es zum ersten Mal in der deutschen Geschichte mehr Erwachsene, die das 50. Lebensjahr überschritten haben als solche, die es noch vor sich haben. Die Menschen in der zweiten Lebenshälfte stellen statistisch die Mehrheit. Aber was prägt sie, wie denken und fühlen die „Bestager“?Das Institut für neue soziale Antworten (INSA) richtet mit der INSA-Studie 50plus die Aufmerksamkeit auf die Eltern und Großeltern der jungen Generation, die in Jugendstudien usw. seit langem selbst im Blickpunkt steht. Über 3.000 Menschen wurden befragt, die Ergebnisse sind eindeutig: Die heutigen über 50-Jährigen sind zufrieden, neugierig, selbstbewusst und aktiv. 89 Prozent aller Befragten über 50-Jährigen schätzen ihre eigene Kompetenz in Bezug auf fachliche Kenntnis im Beruf als eher hoch bis sehr hoch ein. Bei den Jüngeren unter 50 sagen das nur 78 Prozent. Aber auch was Themen wie Kollegialität und innovative Ideen angeht, kennen die BestAger ihren Wert: Sie liegen bei beiden Aspekten deutlich vorne. Interessant ist auch die Meinungsabfrage zum Renteneintritt mit 67. Der Aussage „Ich finde es nicht richtig, dass die Regelaltersgrenze auf 67 Jahre angehoben wurde“, stimmen 68 Prozent zu. Aber gleichzeitig sagen 76 Prozent (!) „Wenn jemand länger arbeiten möchte, soll es auch möglich sein, bis 69 zu arbeiten. Nicht ganz neu, aber deshalb nicht weniger bedeutsam, sind die Zahlen zu den Themenbereichen, die man mit „bürgerschaftlichem Engagement“ überschreiben könnte: Ein Drittel aller 50- bis 64-Jährigen ist ehrenamtlich tätig und bei den über 65-Jährigen sind es sogar 40 Prozent der Befragten. Ähnliches gilt für den Bereich der Politik: 50plusser wünschen sich mehr Mitsprache, mehr direkte Demokratie und sind nicht nur die größte Gruppe der Wahlberechtigten, sondern schon lange der mit Abstand größte Teil der tatsächlichen Wähler, weil sie – anders als die Jüngeren – ihr Wahlrecht aktiv nutzen.

50plus Hotels Wellness Urlaub Hotel Reisen Best Ager Senioren

50plus Hotels haben ihre Bildsprache auf das gefühlte Alter ausgerichtet

Alles in allem gibt die Studie ein klares Bild ab: Eine Kultur des aktiven Alterns gibt es in der Generation 50plus längst. Und doch sind Initiativen wie das „Europäische Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen“ alles andere als überflüssig. Sie können und müssen dazu dienen, dass dieses positive Selbstbild in den Köpfen Aller ankommt. In den Köpfen der Jüngeren, der Unternehmen, der Politik und Aller, die am gesellschaftlichen Geschehen teilhaben.EU-Kommissar László Andor ist sich sicher, dass dieses Europäische Jahr eines sein wird, „… das unseren Blick auf den Umgang mit unseren alternden Gesellschaften ändern wird!“. (EU-Kommission 7.7.2011) Mit dieser Hoffnung ist Herr Andor nicht alleine. Manchmal reicht für einen Perspektivwechsel auch schon ein kleiner Abstecher von der Theorie in die Praxis: Jeder, der die geballte Menge an Aktivität, Kompetenz und Lebensfreude der Besucher unserer Messen einmal erlebt hat, so Doris Lulay, kann bei dem Thema Demografischer Wandel eigentlich ohnehin nur noch eins tun: In Jubel ausbrechen oder – auf „gut wissenschaftlich“ – wie das INSA folgern: „Dass die demografische Alterung weitgehend durch eine soziokulturelle Verjüngung älterer Menschen kompensiert wird.“

50plus Hotels haben ihre Angebote auf ein aktives und sich jung fühlendes Klientel ausgerichtet: Infos bei Hermann Paschinger unter info@50plusHotels.at und http://www.50plusHotels.at.

Aktuelle Informationen finden Sie laufend unter http://www.facebook.com/50plusHotels, http://www.twitter.com/50plusHotels.

Advertisements